19.-21. Juni – Steinreich

19.-21. Juni – Steinreich

24. Juni 2026 Aus Von admin

Nach unserer eistour kommt nun die Sandtour, die Lavatour, die Moostour, die unendlich lange und etwas eintönige Tour.
Insgesamt kommen wir die nächsten 2 Tage bis in den Süden mit einer Übernachtung im Skaftafell Nationalpark.

Der Campground ist sehr groß, die Infrastruktur bestens und entgegen der Meinung einiger ist er nicht der teuerste Platz, der Preis liegt auf dem Level der meistens anderen, wobei die Ausstattungen doch sehr variieren. Die Anmeldung erfolgt schnell und in isländisch. Tatsächlich war an der Mottaka -Rezeption- mal eine Isländerin, die sich so wahnsinnig gefreut hat, das ich meine paar Brocken isländisch versucht habe. Mir tat es auch gut.

Kann man unseren kleinen VW-Bus erkennen? Auf dem Bild links davon steht ein nettes Paar aus dem Erzgebirge, die ihre Hochzeitsreise von vor 25 Jahren wiederholen. Links davon ein schweizer Paar in unserem Alter, die wir heute am Schreibetag (20.6.) wieder getroffen haben.

Den Rest den Tages werden wir uns vom Nichtstun ausruhen und feststellen, dass sich das Wetter bessert. Morgen geht es los einmal hoch, dann wiederrunter zum Svartifoss und auf der anderen Seite wieder hoch und runter. Fußgängerachterbahn, das wird anstrengend
Erstaml rauf und als hätte der Wandergott uns erhört gibt es oft eine Bank, die allein deshalb aufgesuht werden muss, weil die Umgebung so wunderschön ist und man den Rundumblick haben kann. Nun davon kommen wir aber nicht weiter


Bis zum Svartifoss begleiten uns noch zwei kleine Wasserfälle, u.a. der Hundufoss, ne ne, hat nichts mit Hund zu tun, dann würde er Hundurfoss genannt.
was gibt’s denn da? Das gibt es da


Ist das nicht ein toller Blick. Nächstes Jahr machen wir hier eine Tour genau in diese Richtung. Günter weiß noch nichts davon, aber das wird er schon schlucken.

Na, mit dieser Egge möchte ich nicht mehr arbeiten müssen, aber steht nun mal da so rum und ist zumindest zum Fotogafieren noch gut.

Da ist er schon zu sehen der schwarze Foss. Mit meiner Schwester musste ich hier schon mal aufgeben, weil der Wind so unfassbar stark war, dass es kein Weiterkommen mehr gab, mit Sophie war hier oben irgendwo dann auch Schluss.

Geschafft. Es sind ein paar mehr Menschen unterwegs, aber das nehmen wir jetzt mal so hin.

Diese Basaltsäulen sehen aus wie aneinandergereihte Wanderstöcke. Es ist unfassbar, dass erkaltende Lava solche Formen in einer solchen Gleichmäßigkeit hervorbringen kann

Aber wo es runter geht, geht es meistens auch wieder rauf. Wir wollten es so und machen uns auf den Weg, denn wir werden heute auch noch weiterfahren.

Nicht nur, dass ganz viele dieser Steine die Form eines Hexagons haben, diese hier haben auch eine ganz besondere Maserung. Ich staune mal wieder. Der weitere Weg immer nach oben
sieht erst so aus, dann auch mal so
das ist dann schon besser.
Wieder am Auto geht es auch schon los gen Süden, Ziel wird Vik y Mydral sein.

Unendlich erscheinende Sanderflächen, gefolgt dann von dem fruchtbarsten Teil Islands mit saftigen Wiesen und Weiden.

Felsen, die nicht nur in Form, sondern auch in Farbe staunen lassen.
Eigener Wasserfall inklusive

Angekommen in Vik bleibt nur noch Zeit zum Einkaufen, Ausruhen und spazierengehen.

Der Campingplatz wird zum Abend hin bis in die Nach so voll, das an Sicherheitsabstand von 3 m nicht mehr zu denken ist. Auf dem Einfahrtsweg stehen die Camper in 2er Reihen, selbst die kleinste Lücke wird noch genutzt, da möchte man wirklich nur eine Nacht bleiben. Es fällt bei diesen Massen an Touristen auch auf, dass es die Camperkultur gar nicht gibt. Hin und weg von einem Punkt zum nächsten, High-lights abhaken, das scheint das Wichtigste zu sein. Aber man wardann ja da.

Nun bin ich müde und schicke euch beim nächsten Bericht in ein Museum und nach Landmannalaugar im Hochland.